Bayrische Transrapid-Drums

Hätte nun wirklich keiner gedacht, dass es Edmund Stoiber mal in die ‘Hall of Fame’ schafft

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British Humor

Nein, unter dieser Headline kommt jetzt kein Beitrag zur aktuellen Diskussion über die EU-Rede des britischen Premierministers. Stattdessen haben wir hier eine schönes Beispiel dafür, dass von der BBC auch andere Dinge kommen, als Jugendsendungen mit pädophilen Moderatoren:

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Swimming with pigs

Mit Delfinen schwimmen kann ja jeder, meinte die Freundin zu dem Link mit diesem Video. Stimmt, wer mit einem wirklich seltenen Erlebnisbericht aus den Ferien zurückkehren will, der sollte sich auf die Bahamas begeben, um dort die Sau rauszulassen:


Watch more Exuma videos at tripfilms.com

Das Netz und seine Löcher

Aktuell befindet sich das Land zwischen hier und dort – zum zweiten Mal hat ein Präsident das Handtuch geschmissen, ein nächster ist designiert und zwischenzeitlich nimmt als Vertretung der bayrische Ministerpräsident in seiner Funktion als Bundesratspräsident die ‘Geschäfte’ wahr. Als wäre das alles nicht schon kompliziert genug und als hätten wir alle nicht erst mal genug von medialen Gewittern, wie sie den Abgang des alten Präsidenten begleitet hatten, gibt es nun bereits in zunehmendem Ausmaß Diskussionen über den neuen. Nicht, dass das nicht zu den demokratischen Basics gehören würde, allerdings zeigt besonders die Diskussion im Internet immer bizarrere Formen.

Darüber, ob und wie im Netz getrickst und getäuscht wird, hat Sascha Lobo aus dem o.g. Anlass gerade in SPIEGEL ONLINE geschrieben. Was allerdings nichts daran ändert, dass sich Profis wie Amateure weiterhin aus der Netztrickkiste bedienen, wie ein Beitrag von Jutta Ditfurth zeigt.

Praesidentenfisch

Welche Wirkung Volkes Stimme im Netz auf mich hat, hatte ich schon zu einem früheren Zeitpunkt hier niedergelegt. Die aktuelle Landschaft hat den darin illustrierten Eindruck noch einmal bestätigt ….

3 D-Brillen aus dem Drucker?

Wer sich, wie ich, derzeit häufig fragt, was zum Donner man eigentlich mit einem 3D-Fernseher soll, den wird möglicherweise eine Vision begeistern, die das Thema Dreidimensionalität auf eine anfassbare Ebene holt:

Wobei, eine Vision ist das alles schon gar nicht mehr, gibts schon (nicht von Bosch:) und nicht nur für den professionellen Bedarf, am Pool des Robinson-Clubs könnte demnächst ein Drucker hierfür stehen … !?

Taten statt Worte

Schon wieder ein Jahr her, seit hier der letzte, obendrein noch kurze und auf andere verweisende Beitrag erschienen ist. Nicht, dass es keine Ideen und Anregungen gäbe und auch die gern vorgeschobene Zeitknappheit gilt nur bedingt. Im wesentlichen ist es wohl eher die Frage, ob dieser Blog und damit sein Inhalt genügend Aufmerksamkeit findet, die letztlich dafür sorgt, nicht ‘was soll’s’ zu sagen. Die Feedbacks ergeben dazu nichts (oder viel!?) – gefühlt ist es aber nicht genug ….

Ein wenig mehr los ist dann doch auf dem Monte Video – ist ja auch einfacher, ein nettes Filmchen einzubetten, 2-3 Zeilen dazu zu schreiben und ab dafür:

Das bringt mich auf folgende Idee: sobald ich etwas Zeit und Muße habe ;) , werde ich all die kleinen Texte hier im Fischrecycling endlagern und künftig vor allem den Blog mit Videos, Links und anderem bedienen. Lasst mich wissen, wenn und wie es Euch gefällt. So far

Es geht noch besser

Über den Begriff des Gutmenschen, seine möglichen Ursprünge und seine Erscheinungsformen war hier vor einem Jahr bereits die Rede. Nun hat sich Christian Nürnberger im Magazin der Süddeutschen Zeitung noch einmal an das Thema herangemacht und man muss neidlos eingestehen, dass es ihm gelungen ist, dazu noch mal einen größeren Bogen zu schlagen. Eine absolute Empfehlung für die Leser und Chapeau an den Autor!

Gutmenschen

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/

Die Blinden und die Farbe

Ständig wird dieser Tage viel über etwas gesprochen, von dem die wenigsten etwas verstehen. Und wie immer, wenn solche Hypes auftauchen, entstehen die tollsten Geschichten. Empfehlungen werden auf deren Basis gemacht, Etats werden verschoben, Hoffnungen werden geweckt  und Ängste entstehen. Besonderes letzteres ist nach den jüngsten Erfahrungen mit platzenden Blasen mehr als verständlich. Aber wo bekommt verlässliche Informationen oder wenigstens einen Überblick?

SocialMedia

Hier ein seriöser Versuch zur Antwort auf die Frage was ist Social Media?

Lifestyle-Okkultismus

Es hat wohl bereits in den 80er Jahren angefangen: plötzlich war das, was gefiel, nicht mehr schön oder toll, aber auch noch nicht krass oder mega, sondern es war Kult! Dinge, Ereignisse, Moden, Haltungen, Menschen – alles Kult. Ein dickerer und ein dünnerer Mann mit schwarzen Anzügen (nein, nicht Laurel und Hardy), Krawatten, Sonnenbrillen und Hüten, die singen und tanzen: Kult. Motorräder, die der Technik um Jahrzehnte hinterherhinken und im Stand Schrauben verlieren: Kult. Eine TV-Serie mit Kriminalbeamten in Zuhälter-Klamotten, die Ferrari fahren und Cocktails trinken: Kult. Einige ‘Kults’ sind inzwischen in die Jahre gekommen und wenn man darauf schaut, denkt man ‘wie konnte ich …’. Andere werden weiterhin im Fernsehen wiederholt oder, z.B. als ‘Kult-Band der …’ von ‘Event’ zu ‘Event’ gejagt.

Ministruck

Irgendwann ist es dann auch durch mit dem Kult und eigentlich hat man schon bei der Vergabe dieses zweifelhaften Prädikats geahnt, dass das böse enden kann. Spätestens nach dem Auftritt von Peter Struck mit Hut und Sonnenbrille wird niemand mehr den Begriff im Zusammenhang mit zwei singenden und tanzenden Brüdern in den Mund nehmen. Bei anderen Zeit-Phänomenen steht dieser Effekt noch aus, obwohl die sich steigernde Peinlichkeit allenthalben zu bemerken ist. So sieht man dieser Tage junge Menschen, akkurat modisch gekleidet und frisiert, zum Spiel eines Hamburger Kult-Vereins streben. Einerseits mit Pilotensonnenbrille unterm Pony und Designer-Flipflops gestylt, zeigen sie mit dem Flaschenbier in der Hand ihre dunkle Seite: den Kiez-Kult. Wie gesagt, als in den 90ern jeder Werber, der auf sich hielt, ins Stadion am Millerntor strebte, konnte man die weiteren Entwicklungen bereits kommen sehen.

Kult sind und waren natürlich auch Autos. Jedoch ist nie ein fabrikneuer Ferrari oder Porsche so ausgezeichnet worden, sondern es waren meistens alte, spezielle Fahrzeuge. Die Ente, der Käfer und mittlerweile sogar der Opel-Kadett sind cool oder eben Kult. Derlei ist natürlich auch den Marketingabteilungen der Autohersteller nicht verborgen geblieben und mit dem Rückgang der Beliebtheit von Polo, Corsa und Co. beim Jungvolk wurden Produkte in den Markt gedrückt, für die man sich den Kultfaktor der Altvorderen ausgeborgt hat. Dabei gab es Flops und Tops, wobei den größten Erfolg das Remake des urenglischen Mini durch einen bayrischen Hersteller eingefahren hat.

Was könnte also näher liegen, als Kult mit Kult zu paaren und damit den Mega-Kult zu generieren!? Könnte man nicht all die jungen Menschen, die ins Kiez-Stadion streben, für einen passenden Untersatz begeistern, für den man zwar am Spieltag im weiträumigen Umfeld des Austragungsorts keinen Parkplatz findet, dafür aber an den anderen Tagen die Anerkennung der Peer-Group? Ob die neue Allianz nun schon die Peinlichkeitsschwelle in Sachen Kult markiert, oder ob dazu erst der in den nächsten Tagen scheidende Erste Bürgermeister zusammen mit dem Ex-Kiez-Kult-Club-Präsidenten im braun-weißen New Mini zum Benefizspiel vorfahren muss, muss das Publikum entscheiden.

Höher, schneller, weiter

Testosteron ist ein Stoff, der unter anderem dominantes und aggressives Verhalten fördert. Zum Beispiel beim Laufen, einige Zeit lang auch mal Joggen genannt, bei dem es in der Regel um die Erhaltung oder Erhöhung der körperlichen Fitness geht. Betrachtet man jedoch eine Vielzahl der männlichen und einen Teil der weiblichen Sportler, dann kann einem durchaus die Idee kommen, das Ziel sei die Hinrichtung der Knie- und anderer Gelenke. Krachend wird da das gesamte Körpergewicht in flotter Folge abwechselnd auf das rechte und das linke Bein gesetzt, diese werden hochgenommen und unter mitgerissenen Armen nach vorne geworfen. Fliegende Schweißtropfen und ein verzehrtes Gesicht vervollständigen ein Bild, dem jedwede Leichtigkeit fehlt und man fürchtet, dass die jungen Menschen in gar nicht so ferner Zeit recht gebrechlich daherkommen könnten.

Pferderennen

Es gibt die Vermutung, dass, würde das Verhältnis von Kilowatt und Pferdestärken umgekehrt sein, also wäre ein KW mehr als ein PS, es schon lange keine PS-Angaben mehr gäbe. So werden die KW aber weiterhin verschämt im Kleingedruckten und im Fahrzeugschein versteckt, in Autoanzeigen und bei Jungstreffen dominiert weiterhin die Horsepower. ‘Boah, 110 PS hat der alte GTI’ – hört sich doch viel besser an als ‘watt, 82 Kaweh hat die olle Kiste bloß?’. Das dabei die gleiche Leistung zugrunde liegt, ist völlig unerheblich, genauso wie der Umstand, dass man mit schmalen Reifen weniger Sprit verbraucht – dicke Hose braucht halt volle Taschen und die sind nicht sichtbar, wenn man ein paar Scheiben Knäckebrot einsteckt.

Unter Sportlern sehr beliebt sind Trikots von erfolgreichen Sportlern. Während der gerade vergangenen Fußballweltmeisterschaft sah man hierzulande zum Beispiel regelmäßig das Nationalmannschaftstrikot mit der Nummer 13 und dem Namen ‘Ballack’, was besonders verwundert, weil doch Michael Ballack wegen einer Verletzung infolge eines gemeinen Fouls in einem Testspiel vor der WM gar nicht mitspielte. Man kann nicht ausschließen, dass Trikots vergangener Meisterschaften noch mal zum Einsatz gekommen sind und dass einige Fans zu früh auf das falsche Pferd, pardon, den falschen Spieler gesetzt haben. Vielleicht war es auch die Anerkennung dafür, dass hier jemand stellvertretend seine Knochen hingehalten hat!? Möglicherweise gibt es aber noch einen anderen Grund. Müller, Badstuber, Kroos und andere Spieler kannten vor der WM nur wenige und die Gefahr, sich mit deren Trikots unnötig klein zu machen, war vielen dann wohl doch ein zu großes Risiko.

Aktuell vergeht kaum eine Woche, in der nicht mindestens ein neues Elektroauto präsentiert wird. Wirklich kaufen kann man nur wenige davon und Leistung wie Reichweiten sorgen bislang selten dafür, das jemand darüber ins schwärmen gerät. Trotz des Umstands, dass ja der Großteil aller mit dem Auto zurückgelegten Strecken nicht besonders lang ist und dabei auch selten Spitzengeschwindigkeiten erzielt werden, muss man sich erst einmal daran gewöhnen, dass die genannten Zahlen so ganz anders sind. Besonders absurd erscheint es in diesem Zusammenhang allerdings, dass neben den Kilowatts der Elektromotoren weiterhin die Angabe der Pferdestärken steht.